Chinesische Namenstrends: Jungen-Namen dominant, Mädchen-Namen sanft? Wie moderne Eltern ihre Kinder benennen

AutorMiracle
Zuletzt aktualisiert am2026-01-17
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Entdecken Sie den Wandel chinesischer Namen: Von „Jianguo“ in den 60ern zu „Ruize“ und „Muyao“ in den 20ern. Erfahren Sie mehr über die Namenstrends chinesischer Eltern und wie sie aus dem „Buch der Lieder“ und alten Texten einen guten chinesischen Namen für ihr Kind wählen, der sowohl kulturell fundiert als auch zeitgemäß und einzigartig ist (inkl. 10 Namensvorschläge für Jungen und 10 für Mädchen).

Chinesische Namen sind ein Spiegelbild der jeweiligen Epoche. Wenn Sie an einem Klassentreffen in China teilgenommen haben, ist Ihnen vielleicht ein Muster aufgefallen: Die „Jianguos“ und „Weihongs“ aus den 60ern stellen sich vor, die „Weis“, „Jings“ und „Lis“ aus den 80ern sind in Gruppen unterwegs, die „Haos“, „Xuans“ und „Tings“ aus den 90ern glänzen, und sobald die Generation der 00er ihren Namen nennt, hört man in einem Klassenzimmer gleich mehrere „Zihan“ und „Zixuan“ rufen.

Dieses Phänomen ist kein Zufall. Eltern jeder Generation haben bei der Namensgebung ihrer Kinder unbewusst die damalige gesellschaftliche Atmosphäre, kulturelle Trends und Wertvorstellungen in die Namen einfließen lassen. Für chinesische Eltern im Ausland und Freunde, die sich für die chinesische Kultur interessieren, hilft das Verständnis dieser Trendänderungen nicht nur dabei, einen guten Namen für ihr Kind zu wählen, der sowohl kulturell fundiert als auch zeitlos ist, sondern ermöglicht auch ein tieferes Verständnis der Veränderungen in der chinesischen Gesellschaft.

Welche Entwicklung haben chinesische Namen also von den 60er Jahren bis heute durchgemacht? Sind Jungennamen wirklich alle dominant und Mädchennamen alle sanft? Und wie benennen moderne Eltern ihre Kinder? Begeben wir uns auf eine Zeitreise durch die Namenstrends.

Übersicht der chinesischen Namenstrends

60er/70er Jahre: Rote Spuren und bescheidene Wünsche

Wenn Sie einen in den 1960er Jahren geborenen Chinesen kennen, trägt sein Name wahrscheinlich eine starke politische Konnotation. Namen wie „Jianguo“ (Gründung des Landes), „Jianhua“ (Aufbau Chinas) und „Guoqiang“ (Land stark machen) trugen die bescheidenen Wünsche der Menschen, das Heimatland nach der Gründung des Neuen China aufzubauen. Während der Kulturrevolution wurden Namen wie „Weidong“ (Verteidigung Maos), „Weihong“ (Verteidigung der Roten) und „Jihong“ (Erbe der Roten), die direkt revolutionäre Begeisterung ausdrückten, populär.

Jungennamen enthielten oft Zeichen wie „Jun“ (Militär), „Yong“ (mutig), „Wei“ (groß) und „Qiang“ (stark), was die Verehrung von Soldaten und die Wertschätzung männlicher Tugenden in jener Zeit widerspiegelte. Mädchen wurden oft „Xiuying“ (elegante Blüte), „Guiying“ (Lorbeerblüte) oder „Xiulan“ (elegante Orchidee) genannt, was die traditionellen gesellschaftlichen Erwartungen an weibliche Anmut und Schönheit widerspiegelte.

In den späten 70er Jahren, mit dem Wandel der gesellschaftlichen Atmosphäre, begann die politische Färbung der Namen zu verblassen. Einzelnamen wurden allmählich populär, und in Mädchennamen erschienen mehr sanfte und schöne Zeichen wie „Li“ (schön), „Yan“ (farbenprächtig), „Fang“ (duftend) und „Jing“ (ruhig), was eine beginnende individuelle Ästhetik ankündigte.

80er/90er Jahre: Reform und Öffnung sowie Erwachen der Individualität

Der Frühlingswind der Reform und Öffnung wehte nach China und beeinflusste auch die Namensgebung der Menschen. Eltern in dieser Zeit legten mehr Wert auf individuelles Streben und den Ausdruck schöner Eigenschaften.

Die 80er Jahre waren die Hochphase der Einzelnamen. „Wei“ (groß), „Lei“ (solide), „Yong“ (mutig) und „Jie“ (herausragend) waren beliebte Wahlmöglichkeiten für Männernamen, die Größe, Standhaftigkeit, Mut und Exzellenz symbolisierten. Bei Frauennamen waren „Jing“ (ruhig), „Li“ (schön), „Fang“ (duftend) und „Juan“ (anmutig) häufig zu finden, einfach und feminin. Diese Einfachheit führte jedoch zu einem Problem – einer drastischen Zunahme von Namensgleichheiten. Fast jede Klasse hatte mehrere „Wei“ oder „Jing“.

In den 90er Jahren, als erste Generation der Einzelkinder, trugen die Namen der 90er-Generation mehr Erwartungen ihrer Eltern. Elegante dreisilbige Namen wurden wieder populär, und Namen mit kulturellen Elementen wurden bevorzugt. Jungennamen enthielten Zeichen wie „Jie“ (herausragend), „Hao“ (weitläufig), „Bo“ (umfassend) und „Xuan“ (erhaben), die den Wunsch nach herausragendem Talent und einer vielversprechenden Zukunft ausdrückten. Mädchennamen enthielten mehr elegante Zeichen wie „Ting“ (anmutig), „Xue“ (Schnee) und „Mei“ (Pflaumenblüte).

In dieser Ära gab es auch ein interessantes Phänomen: Namen begannen, mit aktuellen Ereignissen verbunden zu werden. Nach Chinas erfolgreicher Bewerbung um die Olympischen Spiele 2001 wurden einige Kinder „Shen'ao“ (Bewerbung um Olympia) genannt, ein Name, der sofort ihr Geburtsjahr erkennen ließ.

Die Entwicklung der chinesischen Namenstrends in verschiedenen Epochen

00er/10er Jahre: Literarische Romantik und „Bestseller“-Namensgleichheiten

Mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts verbreitete sich das Internet, und Idol-Dramen sowie Online-Literatur wurden zur geistigen Nahrung junger Menschen. Diese kulturellen Trends beeinflussten die Namensgebung der Generationen der 00er und 10er Jahre tiefgreifend.

Namen dieser Ära tendierten dazu, literarischer und romantischer zu sein, klingend wie Charaktere aus Idol-Dramen. Bei Jungennamen wurden „Zixuan“, „Haoyu“, „Haoran“ und „Yuze“ zu den neuen „vier häufigsten Namen“. Bei Mädchennamen waren „Zihan“, „Zihan“ (andere Schreibweise), „Yuhan“ und „Xinyi“ extrem verbreitet. Das Zeichen „Han“ (umfassend) wurde aufgrund seiner reichen Bedeutung von unzähligen Eltern bevorzugt.

Warum kam es zu diesem Phänomen? Eltern strebten nach Frische und Einzigartigkeit, schufen aber unabsichtlich eine neue Reihe von „Bestsellern“. Zeichen wie „Zi“, „Zi“ (andere Schreibweise), „Xuan“, „Han“ und „Yu“ wurden wiederholt kombiniert und bildeten das auffälligste Merkmal der Namensgebung dieser Ära. Viele Eltern berücksichtigten bei der Namensgebung ihrer Kinder das Tierkreiszeichen; zum Beispiel könnten Kinder, die im Jahr des Drachen geboren wurden, Zeichen mit Wasserbezug erhalten, was dazu führte, dass bestimmte Namen in bestimmten Jahren besonders konzentriert waren.

2020er Jahre bis heute: Rückkehr zum chinesischen Stil und Vermeidung von Namensgleichheiten

Dies ist eine Zeit der Reflexion. Eltern, die die „Zihan“-Ära erlebt haben, begannen das Problem der Namensgleichheiten zu erkennen und suchten aktiv nach einzigartigeren Namen. Gleichzeitig wurde mit dem wachsenden kulturellen Selbstbewusstsein der antike chinesische Stil zu einem neuen Trend.

Moderne Eltern lassen sich verstärkt von alten Gedichten und literarischen Anspielungen inspirieren. Sie geben sich nicht mehr damit zufrieden, dass ein Name gut klingt, sondern wünschen sich, dass der Name eine tiefere kulturelle Bedeutung trägt. Zeichen wie „Zhi“ (Angelika), „En“ (Gnade), „Yun“ (erlauben) und „Qian“ (bescheiden), die hohe Moral, Dankbarkeit, Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit repräsentieren, sind sehr beliebt.

Basierend auf Daten von 2024 (Statistiken der Polizeisysteme in Sichuan, Jiangsu und anderen Orten) können wir einige Trends erkennen:

Top 5 der beliebtesten Jungennamen:

  1. Ruize (ca. 8‰ Nutzungsrate)
  2. Jingze
  3. Muchen
  4. Xingchen
  5. Haoyu (klassischer Name setzt sich fort)

Top 5 der beliebtesten Mädchennamen:

  1. Muyao (ca. 8‰ Nutzungsrate)
  2. Muyan
  3. Xiyue
  4. Yinuo
  5. Xinyi

Es ist ersichtlich, dass Zeichen wie „Ze“ (Gnade), „Mu“ (baden), „Chen“ (Morgen), „Xi“ (Gezeiten) und „Yue“ (Juwel) zu einer neuen Runde beliebter Wahlmöglichkeiten geworden sind. Diese Zeichen tragen die schönen Erwartungen der Eltern an ihre Kinder: reiche Gnade, in Gnade baden, Sterne und Meer, sanfte Gezeiten, makelloses Juwel.

Die Geschlechtergrenzen bei der Namensgebung beginnen zu verschwimmen. Einige Eltern wählen für Mädchen leicht neutrale Namen, in der Hoffnung, dass sie stark und unabhängig sein werden. Zum Beispiel nannte der berühmte Schauspieler Jiang Wen seine Tochter „Jiang Yilang“, in der Hoffnung, dass sie so stark wie ein Junge sein würde.

Sechs Schlüsselfaktoren für die Namensgebung: Bedeutung, Klang, Vermeidung von Namensgleichheiten, Schriftbild, Familientradition, praktische Tipps

Wie wählt man einen guten Namen für ein Kind?

Nachdem Sie diese Veränderungen der Epochen gesehen haben, fragen Sie sich vielleicht: Wie wählt man eigentlich einen guten Namen für ein Kind, der weder veraltet noch zu häufig ist? Hier sind einige praktische Tipps:

1. Bedeutung und kulturellen Hintergrund berücksichtigen

Ein guter Name sollte zuallererst eine schöne Bedeutung haben. Sie können Inspiration aus folgenden Quellen finden:

  • Alte Gedichte und Lieder: Das „Buch der Lieder“ (Shijing), die „Lieder von Chu“ (Chuci), Tang-Gedichte und Song-Gedichte sind Schatzkammern für die Namensgebung. Zum Beispiel stammt „Wanqing“ aus „Es gibt eine Schönheit, anmutig und klar“, und „Jingxing“ aus „Hohe Berge bewundern, auf dem richtigen Weg wandeln“.
  • Erwartungen an Tugenden: Wählen Sie Zeichen, die schöne Tugenden repräsentieren, wie „Qian“ (bescheiden), „Hui“ (weise), „Cheng“ (ehrlich), „Liang“ (gutherzig).
  • Naturmetaphern: Berge, Flüsse, Sterne, Blumen, Vögel, Wind und Mond – diese natürlichen Elemente können dem Namen eine bildliche Qualität verleihen. Zum Beispiel „Xiyue“ (Gezeiten und schönes Juwel), „Xingchen“ (Sterne und Meer).

2. Auf harmonische Aussprache achten

Der Name sollte leicht auszusprechen und angenehm zu hören sein. Hier sind einige Tipps:

  • Tonkombination: Chinesisch hat vier Töne (Yinping, Yangping, Shangsheng, Qusheng). Es ist am besten, drei Zeichen mit demselben Ton zu vermeiden. Zum Beispiel klingt „Wang Haoran“ (wáng hào rán) mit seinen wechselnden Tönen sehr angenehm.
  • Zungenbrecher vermeiden: Vermeiden Sie Kombinationen mit gleichen Anlauten oder Reimen, um Schwierigkeiten beim Aussprechen zu vermeiden.
  • Englische Aussprache berücksichtigen: Für chinesische Eltern im Ausland sollte auch berücksichtigt werden, ob die Pinyin-Aussprache des Namens für Ausländer leicht ist. Zum Beispiel ist „Jiayi“ (Jiā Yí) für Ausländer leichter auszusprechen als „Ruilu“ (Ruì Qí).

3. Auf Namensgleichheiten prüfen

Vermeiden Sie die derzeit beliebtesten Zeichen. Laut Daten von 2024 sind folgende Zeichen zu „Bestsellern“ geworden:

  • Häufige Jungennamen-Zeichen: Ze, Chen, Yu, Rui, Xuan
  • Häufige Mädchennamen-Zeichen: Mu, Xi, Yue, Yao, Han

Wenn Sie diese Zeichen besonders mögen, können Sie sie trotzdem verwenden, aber es wird empfohlen, sie mit selteneren Zeichen oder in einzigartigen Kombinationen zu verwenden.

4. Auf ästhetisches Schriftbild achten

Der Name sollte beim Schreiben ästhetisch aussehen. Vermeiden Sie zu viele oder zu komplexe Striche und achten Sie auf die Gesamtbalance der Struktur. Wenn der Familienname zum Beispiel sehr einfache Striche hat (wie „Ding“), können Sie für den Vornamen Zeichen mit etwas komplexeren Strichen wählen, um ein Gleichgewicht herzustellen.

5. Familientradition verstehen

Wenn Ihre Familie eine Generationsnamen-Reihenfolge hat, können Sie überlegen, ob Sie diese befolgen möchten. Dies ist eine Möglichkeit, die Familie zu verbinden, aber nicht zwingend. Moderne junge Menschen neigen oft dazu, Namen freier zu wählen.

6. Praktische Tipps

  • Nicht übermäßig einzigartig sein wollen: Ein zu seltsamer Name könnte dem Kind Schwierigkeiten bereiten.
  • Vorname und Spitzname in Betracht ziehen: In der chinesischen Kultur haben viele Menschen einen offiziellen Vornamen und einen liebevollen Spitznamen. Spitznamen sind normalerweise niedlicher und informeller.
  • Ausschreiben testen: Schreiben Sie den Namen auf Papier und sehen Sie, ob er gut zum Familiennamen passt.
  • Andere um Meinungen bitten: Sie können Freunde und ältere Menschen, die mit der chinesischen Kultur vertraut sind, um Meinungen bitten, um schlechte Homophone oder kulturelle Tabus zu vermeiden.
Moderne chinesische Eltern kehren bei der Namensgebung zum chinesischen Stil zurück

Empfohlene Jungennamen (10 Stück)

Nachdem wir diese Methoden besprochen haben, schauen wir uns einige konkrete Namensbeispiele an. Diese Namen decken verschiedene Stile ab, Sie können nach Ihren Vorlieben wählen:

Dominanter, maskuliner Stil

Zhiyuan (Zhìyuǎn) Aus Zhuge Liangs „Ermahnung an den Sohn“: „Ohne Bescheidenheit kann man seinen Willen nicht klar ausdrücken, ohne Ruhe kann man keine großen Ziele erreichen.“ Bedeutet hohe Ambitionen und das Streben nach großen Zielen. Ein klassischer, großartiger Name, der nicht so leicht veraltet.

Haoxuan (Hàoxuān) Bedeutet hell und aufrichtig, Xuan bezieht sich auf eine beeindruckende Haltung. Die Kombination symbolisiert ein helles Herz und eine außergewöhnliche Ausstrahlung. Harmonisch im Klang, leicht auszusprechen.

Haoran (Hàorán) Bezieht sich auf den weiten Himmel, Ran bedeutet aufrichtige Integrität. Symbolisiert Weitherzigkeit und aufrichtige Integrität. Großartig und imposant, mit Ausstrahlung.

Sanfter, kultivierter Stil

Mubai (Mùbái) Bewundert Reinheit und strebt nach makelloser Moral. Frisch und elegant, mit literarischem Flair, geeignet für Familien, die sich einen Sohn mit edlem Charakter wünschen.

Jingxing (Jǐngxíng) Aus dem „Buch der Lieder“ (Shijing, Xiaoya): „Hohe Berge bewundern, auf dem richtigen Weg wandeln.“ Bedeutet den großen, hellen und richtigen Weg. Klassisch elegant, mit tiefem kulturellen Hintergrund.

Yanxi (Yánxī) Worte sind kostbar, birgt Hoffnung. Einfach und modern, nicht leicht zu verwechseln, geeignet für Familien, die sich einen Sohn wünschen, der vorsichtig spricht und voller Hoffnung ist.

Poetischer, eleganter Stil

Wangshu (Wàngshū) Aus Qu Yuans „Li Sao“: „Vorwärts blickend, Wangshu als Vorreiter.“ Wangshu ist die Gottheit, die den Wagen des Mondgottes fährt. Voller Mythologie, poetisch und anmutig.

Siqi (Sīqí) Aus dem „Buch der Lieder“: „Wenn man einen Weisen sieht, strebt man danach, ihm gleichzukommen.“ Hat einen konfuzianischen kulturellen Hintergrund, geeignet für Eltern, die sich wünschen, dass ihr Kind nach dem Guten strebt.

Zhiqiu (Zhīqiū) Das Blatt kennt den Herbst, scharfe Beobachtungsgabe, umfassende Weisheit. Klar und einzigartig, nicht gewöhnlich, geeignet für Eltern, die sich ein kluges und einsichtiges Kind wünschen.

Qinghe (Qīnghé) Klar und harmonisch, sanfter und ruhiger Charakter. Einfach und großzügig, leicht zu lesen und zu merken, geeignet für Eltern, die sich ein friedliches und klares Kind wünschen.

Empfohlene Mädchennamen (10 Stück)

Auch für Mädchennamen gibt es verschiedene Stile zur Auswahl, nicht alle müssen „sanft“ sein, es gibt auch vielfältigere Ausdrucksformen:

Sanfter, eleganter Stil

Wanqing (Wǎnqīng) Aus dem „Buch der Lieder“: „Es gibt eine Schönheit, anmutig und klar“, beschreibt eine schöne, zarte und anmutige Frau. Klassisch elegant, mit langem Nachklang.

Zhiruo (Zhǐruò) „Zhi“ und „Ruo“ sind beides Namen von Duftkräutern, symbolisieren edlen Charakter und weitreichenden Ruf. Hat eine kulturelle Assoziation mit „Die Himmelsklinge und der Drachentöter“, elegant und außergewöhnlich.

Yuyan (Yǔyān) Lächeln ist anmutig, beschreibt eine Frau mit schönem Lächeln und eleganter Ausdrucksweise. Sanft und angenehm zu hören, hinterlässt einen guten Eindruck.

Lebhafter, frischer Stil

Qingyang (Qīngyáng) Aus dem „Buch der Lieder“: „Klar und anmutig“, beschreibt klare Augen und ein strahlendes Aussehen. Frisch und lebhaft, mit Geist.

Nianchu (Niànchū) Die ursprüngliche Absicht nicht vergessen, Reinheit bewahren. Modern, tiefgründig in der Bedeutung, geeignet für Eltern, die sich wünschen, dass ihre Tochter immer ihre ursprüngliche Absicht bewahrt.

Tingyu (Tīngyǔ) Dem Regen lauschen, eine ruhige Stimmung, voller Poesie. Schöne Szenerie, einzigartig und selten.

Intellektueller, großzügiger Stil

Sijia (Sījiā) An das Schöne denken, edler Charakter. Großzügig und würdevoll, mit der Assoziation der Heldin aus „Vom Winde verweht“, geeignet für Eltern, die sich eine Tochter wünschen, die sowohl weise als auch tugendhaft ist.

Jingshu (Jìngshū) Aus dem „Buch der Lieder“: „Die stille Frau ist schön“, beschreibt eine ruhige und schöne Frau. Klassische Eleganz, würdevoll und großzügig.

Rujin (Rújǐn) Schön wie Brokat, eine vielversprechende Zukunft. Verheißungsvolle Bedeutung, harmonischer Klang.

Hanzhang (Hánzhāng) Aus dem „I Ging“: „Hanzhang kezheng“, bedeutet Tugend und literarisches Talent in sich tragen. Tiefgründig und großzügig, außergewöhnlich.

Fazit

Von „Jianguo“ in den 60er Jahren bis zu „Xiyue“ in der heutigen Zeit haben chinesische Namen das Wachstum und den Wandel einer Nation und eines Volkes miterlebt. Ein Name ist nicht nur ein Symbol, er trägt die Erwartungen der Eltern, das kulturelle Erbe und den Stempel der Zeit.

Jungennamen müssen nicht alle dominant sein, und Mädchennamen müssen nicht alle sanft sein. Gesellschaftliche Erwartungen an das Geschlecht bestehen zwar weiterhin, aber moderne Eltern beginnen, diese Rahmen zu durchbrechen, indem sie für Mädchen vielfältigere Namen und für Jungen sanftere Ausdrucksformen wählen.

Für chinesische Eltern im Ausland und Freunde, die sich für die chinesische Kultur interessieren, ist die Wahl eines chinesischen Namens für ihr Kind nicht nur eine kulturelle Verbindung, sondern auch ein wertvolles Geschenk. Wir hoffen, dieser Artikel kann Ihnen helfen, einen guten Namen für Ihr Kind zu finden, der sowohl kulturell fundiert als auch modern ist.

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